Drei Millionen Juden

Die Zahl von rund drei Millionen Juden in den deutschbesetzten Gebieten ist so genau, wie die zur Verfügung stehenden Statistiken über die Auswanderung es erlauben. Ungefähr die gleiche Zahl jedoch kann auf eine andere Art abgezogen werden, wenn wir die Statistiken über die jüdische Bevölkerung, die in vom Reich besetzten Gebieten verblieb, untersuchen.


Jüdische Kinder in Theresienstadt(Protektorat Böhmen und Mähren)

Mehr als die Hälfte der Juden, die nach 1939 in die Sowjet-Union auswanderte, kam aus Polen. Es wird behauptet, dass der Krieg mit Polen weitere 3.000.000 Juden in die deutsche Einflussphäre brachte und dass fast die ganze polnische jüdische Bevölkerung vernichtet wurde. Das ist ein bedeutender Sachfehler. Der Volkszählung in Polen von 1931 entsprechend, betrug die Zahl der Juden 2.732.600 (Reitlinger – Die Endlösung, Seite 36). Reitlinger gibt dann endlich zu, dass sich davon mindestens 1.170.000 in der im Herbst 1939 besetzten russischen Zone von Polen befanden. Die Demarkationsgrenze am Bug teilte also schon rein räumlich die über Polen verteilt lebenden Juden. Davon seien ungefähr 1.000.000 nach dem deutschen Angriff vom Juni 1941 zum Ural und nach Süd-Sibirien evakuiert worden (ibid Seite 50).

Wie schon erwähnt, waren 500.000 Juden vor dem Kriege aus Polen ausgewandert. Sogar der Journalist Raymond Arthur, der den Krieg in der Sowjet-Union verbrachte, stellte fest, dass ungefähr 250.000 Juden aus dem deutschbesetzten Polen geflohen waren und diese in jeder russischen Provinz anzutreffen waren. (Odysse durch die Hölle, New York, 1946). Wenn man diese Zahlen von der Gesamtzahl von 2.732.000 abzieht, dürften Ende 1939 nicht mehr als 1.100.000 polnische Juden unter deutscher Herrschaft gelebt haben. (Gutachten des Institutes für Zeitgeschichte, München, 1956, Seite 80).

 

 

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Zu dieser Zahl müssen wir die 360.000 Juden, die in Großdeutschland mit Böhmen-Mähren und der Slowakei verblieben, hinzurechnen. Von den 320.000 französischen Juden, die der öffentliche Ankläger Frankreichs beim Nürnberger Prozess vertrat, seien, so erklärte er, 120.000 ausgesiedelt worden. Reitlinger jedoch schätzt diese Zahl auf 50.000. So bleibt also die Zahl der Juden unter der NS-Herrschaft unter 2.000.000. Aussiedlungen aus den skandinavischen Ländern waren gering und von Bulgarien überhaupt keine. Wenn man noch die Anzahl der jüdischen Bevölkerung in Holland (140.000), Belgien (40.000), Italien (50.000), Jugoslawien (55.000), Ungarn (386.000) und Rumänien (725.000) hinzurechnet, kommt man auf eine Zahl, die 3.000.000 nicht viel übersteigt. Dieser Überhang entsteht dadurch, dass die letzteren Zahlen Vorkriegsschätzungen sind, die noch keine Auswanderungen enthalten und die von diesen Ländern ungefähr 120.000 betrugen (siehe oben). Diese Doppelprüfung bestätigt deshalb die ungefähre Zahl von 3.000.000 europäischen Juden innerhalb der deutschen Einflußzone, die wegen dem Weltkrieg keine Gelegenheit mehr zur Auswanderung hatten, oder auch nicht auswandern wollten.

Wenn also rein statistisch und anhand von international bestätigten Quellen nur ca 3.000.000 Juden in dieser Zeit und innerhalb des deutschen Machtbereiches lebten, wo bleiben dann die anderen 3.000.000 Millionen Juden, um auf 6.000.000 umgebrachte Juden des Holocaust zu kommen?

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